Karriereplanung: Was du willst, was du kannst, was Geld bringt

Eine Minute Lesezeit. Veröffentlicht am 25. August 2018.

Wenn es darum geht, unsere Karriere zu planen, beschleicht uns oft ein Gefühl innerer Unruhe und Unzufriedenheit, weil wir uns in unserer Persönlichkeit nicht so recht in der Zukunft verorten können.

Wahrscheinlich fehlt dir dabei „einfach nur“ der Sinn; das Wissen, was du wirklich willst, was du wirklich kannst, und was davon anderen wirklich hilft (und Geld bringt) — und viele innere Unruhen kommen durch die seltene da schwere Vereinbarkeit dieser drei Pole. Je nachdem, in welche Richtung du schwenkst, unterstützt das die Vorlieben, die du so hast. Die drei Pole sind dabei wie ein Magnet, und ziehen einen immer gerne in eine Richtung, und nehmen einen die Sicht auf die jeweils anderen beiden.

Von nur einem dieser Pole angezogen zu sein ist der Status in dem sich die meisten Menschen befinden. In dem Augenblick aber, wo du den zweiten Pol betrachtest, an ihm arbeitest, ihn verstärkst, ändert sich deine Sichtweise. Die meisten Menschen, die an dem Punkt sind, fallen schnell wieder auf einen Pol zurück, zum Beispiel, weil sie das tun, was Geld bringt, nicht, was ihnen Spaß macht.

Aber auch wenn diese beiden Pole stimmen, ist der dritte Pol noch da, und da setzt die „Erleuchtung“ ein: Wo du konsequent sein musst und Abstriche machst, oder sich dein Blick auf die Pole ändert. Ist Machen besser als Können und wo bist du so weise delegieren zu können? Ist das, was du willst, wirklich das, oder nur ein Stellvertreter für etwas anderes?

Viele Menschen wollen zum Beispiel Geld, aber verstehen nicht, dass das ein Stellvertreter für andere Dinge ist, wie Reisen, das andere Geschlecht, sozialer Status. Musst du das tun, was „der Gesellschaft“ gefällt, oder ist das nur so falsch verstanden, dass es darum geht, einen Mehrwert für die Gesellschaft zu bringen? Und müssen es alle tun?

Aus „Können“ und „Wollen“ ergibt sich ohnehin eine ganz andere Zielgruppe.